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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Alexander Eckardt | Mentor für Wirkmächtigkeit

Stand: 19. August 2026

Teil A – Allgemeine Bedingungen

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Beratungen, Coachings, Dienstleistungen und sonstigen Vereinbarungen zwischen Alexander Eckardt(nachfolgend „ANBIETER“), und seinen Kunden (nachfolgend „KUNDE“).

(2) Das Angebot des ANBIETERS richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts, öffentlich-rechtliche Sondervermögen sowie Behörden, Institutionen, Vereine, Stiftungen und sonstige staatliche oder halbstaatliche Organisationen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist auf Grundlage dieser AGB grundsätzlich ausgeschlossen.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des KUNDEN werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der ANBIETER hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese AGB gelten auch dann ausschließlich, wenn der ANBIETER in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des KUNDEN die Leistungen vorbehaltlos erbringt.

2. Vertragsgegenstand

(1) Der ANBIETER bietet Coaching-, Mentoring-, Seminar-, Trainings- und Beratungsleistungen für seine KUNDEN an. Die Leistungserbringung erfolgt je nach individueller Vereinbarung digital, telefonisch oder in Präsenz.

(2) Die Dienstleistungen des ANBIETERS erfolgen ausschließlich auf dienstvertraglicher Basis gemäß §§ 611 ff. BGB. Ein konkreter wirtschaftlicher, finanzieller oder persönlicher Erfolg wird vom ANBIETER nicht geschuldet. Die Beratung stellt keine Rechts- oder Steuerberatung dar.

(3) Da sich das Angebot des ANBIETERS ausschließlich an Unternehmer und Institutionen richtet, stellen die Leistungen des ANBIETERS keinen Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar. Eine entsprechende Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) ist nicht erforderlich.

(4) Sollte im Einzelfall eine Leistungserbringung gegenüber einer Privatperson (Verbraucher im Sinne des § 13 BGB) vereinbart werden, erfolgt diese ausschließlich als reines, synchrones und direktes 1:1-Coaching (z. B. persönliche Treffen, direkte Live-Telefonate oder Live-Videokonferenzen) ohne Bereitstellung von zeitversetzten Selbstlernmedien (wie Videokursen, Online-Plattformen) und ohne begleitenden Messenger-Support, um die Einordnung als Fernunterricht im Sinne des FernUSG rechtssicher auszuschließen.

3. Vertragsschluss

(1) Der Vertrag zwischen dem ANBIETER und dem KUNDEN kann fernmündlich (insbesondere per Telefon, Zoom, Teams oder andere Videochat-Systeme), in Textform (insbesondere per E-Mail oder über Online-Formulare auf der Website des ANBIETERS unter https://alexandereckardt.de/) oder in Schriftform geschlossen werden.

(2) Soweit ein Vertragsschluss fernmündlich oder über Videochat-Systeme erfolgt, kann dieser vom ANBIETER zu Nachweis-, Beweis- und Dokumentationszwecken aufgezeichnet werden. Eine solche Aufzeichnung erfolgt ausschließlich nach vorheriger, ausdrücklicher mündlicher Einwilligung des KUNDEN, welche unmittelbar zu Beginn der Aufzeichnung auf dem Tonträger dokumentiert werden muss.

(3) Ein verbindlicher Vertrag kann zudem dadurch zustande kommen, dass der KUNDE auf einer Webseite des ANBIETERS ein Online-Bestellformular ausfüllt, absendet und der ANBIETER diese Bestellung durch eine Bestätigung per E-Mail annimmt oder die Leistung direkt bereitstellt.

4. Leistungen des Coaches

(1) Der ANBIETER erbringt die vereinbarten Coaching- und Beratungsleistungen mit der erforderlichen Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen.

(2) Der ANBIETER is berechtigt, aus wichtigem Grund (wie z. B. Krankheit, temporäre Verhinderung oder Spezialisierung) eine qualifizierte Ersatzperson (wie zum Beispiel angestellte Trainer, freie Mitarbeiter oder Partner des ANBIETERS) für die Durchführung einzelner Dienstleistungen, Termine oder Seminarteile einzusetzen.

(3) Kommt der KUNDE seinen Mitwirkungspflichten trotz Fristsetzung und Androhung der eigenständigen Gestaltung nicht nach, ist der ANBIETER berechtigt, die Inhalte der vertraglichen Coaching-Dienstleistung nach eigenem, billigem Ermessen eigenständig zu gestalten. Weitere vertraglich vereinbarte Leistungen werden erst nach vollständiger Erbringung der Mitwirkung des KUNDEN fortgesetzt.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der KUNDE ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Vertrags erforderlichen Informationen, Daten und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß bereitzustellen.

(2) Der KUNDE verpflichtet sich, pünktlich zu allen vereinbarten Terminen (insbesondere 1:1-Beratungen, Gruppenterminen oder Live-Schaltungen) zu erscheinen. Verspätungen oder Fehlzeiten sind dem ANBIETER unverzüglich anzuzeigen.

(3) Die Bereitstellung der notwendigen technischen Voraussetzungen zur Nutzung der Dienstleistungen des ANBIETERS (insbesondere eine stabile Internetverbindung, geeignete Hardware wie PC, Notebook oder Smartphone, erforderliche Software sowie kompatible Apps oder Messengerdienste) liegt ausschließlich im Verantwortungsbereich des KUNDEN.

(4) Verhindert der KUNDE durch fehlende Mitwirkung, unentschuldigtes Fehlen oder technische Mängel auf seiner Seite die Leistungserbringung des ANBIETERS, bleibt der Vergütungsanspruch des ANBIETERS in vollem Umfang bestehen. Etwaige hierdurch entstehende Mehrkosten werden dem KUNDEN gemäß der aktuellen Preisliste des ANBIETERS in Rechnung gestellt.

6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Für die vertraglich vereinbarten Leistungen gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarte Vergütung gemäß der jeweiligen Leistungsbeschreibung. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, verstehen sich alle Preise als Nettopreise in Euro zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Der KUNDE ist grundsätzlich zur Vorleistung verpflichtet. Die vereinbarte Vergütung ist unmittelbar mit dem Zustandekommen des Vertrags fällig und innerhalb von 7 Tagen zu zahlen, sofern im Hauptvertrag keine abweichenden Zahlungsfristen oder Ratenzahlungen vereinbart wurden.

(3) Die Rechnungsstellung erfolgt ausschließlich elektronisch an die vom KUNDEN angegebene E-Mail-Adresse. Der ANBIETER nutzt für die Rechnungsstellung und Buchhaltung moderne Softwarelösungen (insbesondere Lexware). Der ANBIETER ist berechtigt, Zahlungen über externe Dienstleister (insbesondere Stripe und PayPal) abzuwickeln. Soweit die Buchung und Zahlungsabwicklung über einen Reseller (insbesondere Digistore24) erfolgt, kommt der Vertrag direkt mit dem jeweiligen Reseller zu dessen Bedingungen zustande; die Bestimmungen dieser AGB gelten in diesem Fall ergänzend, soweit sie den Bedingungen des Resellers nicht widersprechen.

(4) Wird eine Ratenzahlung vereinbart und gerät der KUNDE mit einer vereinbarten Ratenzahlung in Verzug, kann der ANBIETER den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen und Schadensersatz in Höhe der bis zum nächsten regulären Endtermin fälligen Gesamtvergütung geltend machen.

(5) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem KUNDEN nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom ANBIETER ausdrücklich anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der KUNDE nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

7. Terminvereinbarung, Umbuchung und Stornierung

(1) Die Terminvereinbarung für individuelle Coachings und Beratungsstunden erfolgt in direkter Absprache zwischen den Vertragsparteien.

(2) Die Buchung von Seminaren, Workshops, Live-Events oder Gruppenveranstaltungen ist verbindlich. Ein Rücktritt oder eine Stornierung durch den KUNDEN ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig, welcher dem ANBIETER unverzüglich und schriftlich (gegebenenfalls unter Vorlage geeigneter Nachweise) anzuzeigen ist.

(3) Für die Stornierung oder den Rücktritt von gebuchten Seminaren, Workshops oder Events durch den KUNDEN gelten, sofern im Einzelfall keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde, folgende Stornierungsgebühren:

Bei einer Stornierung bis zu 6 Wochen vor dem vereinbarten Veranstaltungsbeginn fällt eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 35 Prozent der Teilnahmegebühr an.

Bei einer Stornierung bis zu 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden 50 Prozent der vereinbarten Teilnahmegebühr fällig.

Bei einer Stornierung von weniger als 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn wird die volle Teilnahmegebühr in Höhe von 100 Prozent als Schadenersatz geltend gemacht.

Dem KUNDEN bleibt der Nachweis gestattet, dass dem ANBIETER kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(4) Die Sicherstellung der technischen Voraussetzungen zur Teilnahme an Online-Events, Gruppen-Sitzungen oder Kursen liegt in der alleinigen Verantwortung des KUNDEN.

(5) Aufzeichnungen von Live-Events, Seminaren und Gruppencoachings:

a) Interne Nutzung (Mitgliederbereich): Der ANBIETER zeichnet Gruppencoachings, Live-Calls und Online-Seminare in Ton und Bild auf, um diese den Teilnehmern des jeweiligen Programms im geschützten Mitgliederbereich zeitlich unbegrenzt zur Nachbereitung zur Verfügung zu stellen. Der KUNDE stimmt dieser Aufzeichnung und internen Bereitstellung zu. Dem KUNDEN steht es jederzeit frei, seine Kamera und sein Mikrofon während der Live-Sitzungen zu deaktivieren und Fragen anonym über die Chat-Funktion des Videokonferenzsystems zu stellen.

b) Externe Nutzung (Werbung & Marketing): Eine Veröffentlichung von Bild- und/oder Tonaufnahmen des KUNDEN (z. B. als Ausschnitt/Snippet auf Social-Media-Kanälen, YouTube, Websites oder in Werbeanzeigen des ANBIETERS) erfolgt ausschließlich nach vorheriger, ausdrücklicher und separater Einwilligung (Opt-In) des betroffenen KUNDEN. Diese Einwilligung kann schriftlich, in Textform oder zu Beginn einer aufgezeichneten Sitzung auf der Tonspur erteilt werden. Ein bloßes Schweigen oder die Zustimmung zu diesen AGB gilt ausdrücklich nicht als Einwilligung für Werbezwecke.

(6) Vertragliche Zufriedenheitsgarantie (Rücktrittsrecht): Der ANBIETER gewährt dem KUNDEN für bestimmte Coaching-Programme ein freiwilliges, vertragliches Rücktrittsrecht. Soweit ein solches im Hauptvertrag oder im Bestellprozess ausdrücklich vereinbart wurde, kann der KUNDE nach Durchführung der ersten zwei (2) Coaching-Sitzungen formlos (z. B. per E-Mail) vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt muss spätestens 24 Stunden nach Beendigung der zweiten Sitzung erklärt werden. Im Falle eines wirksamen Rücktritts wird der Vertrag storniert und bereits gezahlte Beträge werden vollständig zurückerstattet. Dieses vertragliche Rücktrittsrecht gilt nicht, wenn der KUNDE die ersten zwei Sitzungen unentschuldigt versäumt hat.

8. Widerrufsrecht

(1) Da sich das Angebot des ANBIETERS ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sowie an Institutionen und staatliche Organisationen richtet, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Ein vertragliches Widerrufsrecht wird dem KUNDEN nicht eingeräumt.

9. Laufzeit und Kündigung

(1) Die Vertragslaufzeit richtet sich nach der im Hauptvertrag zwischen den Parteien getroffenen individuellen Vereinbarung.

(2) Eine ordentliche Kündigung des Vertrags während der vereinbarten Mindestvertragslaufzeit ist ausgeschlossen.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Vertragsparteien unberührt.

(4) Ein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung durch den ANBIETER liegt insbesondere vor, wenn der KUNDE im Fall einer vereinbarten Ratenzahlung mit mindestens zwei fälligen Ratenzahlungen gegenüber dem ANBIETER in Verzug gerät. In diesem Fall ist der ANBIETER berechtigt, sämtliche Leistungen sofort einzustellen, den Vertrag fristlos zu kündigen und die gesamte Vergütung, die bis zum nächsten ordentlichen Beendigungstermin fällig geworden wäre, als Schadensersatz einzufordern.

10. Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung bekannt gewordenen Geschäftsgeheimnisse, vertraulichen Informationen und internen Abläufe der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an unbefugte Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung gilt auch über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus fort.

(2) Personenbezogene Daten des KUNDEN werden ausschließlich zum Zwecke der Vertragsabwicklung und unter strenger Beachtung der geltenden Datenschutzbestimmungen (insbesondere der DSGVO und des BDSG) gespeichert, verarbeitet und genutzt. Der ANBIETER ist berechtigt, die Daten zur Erfüllung des Auftrags an beauftragte Dritte (wie Zahlungsdienstleister oder IT-Dienstleister) weiterzugeben. Detaillierte Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des ANBIETERS unter https://alexandereckardt.de/.

(3) Der ANBIETER ist berechtigt, den KUNDEN zu Referenzzwecken mit Namen, Logo, abgegebenen Zitaten, Video-Testimonials sowie gegebenenfalls Bildmaterial in allen Medien (online wie offline) zu nennen und zu Werbezwecken zu nutzen, es sei denn, der KUNDE widerspricht dieser Nutzung ausdrücklich und schriftlich.

11. Urheberrechte und Nutzungsrechte

(1) Sämtliche Urheberrechte, Markenrechte und sonstigen Schutzrechte an den vom ANBIETER bereitgestellten Unterlagen, Inhalten, Videos, Präsentationen, Vorlagen und sonstigen Arbeitsmaterialien verbleiben vollumfänglich und ausschließlich beim ANBIETER.

(2) Der KUNDE erhält für die Dauer der Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares und auf den KUNDEN beschränktes Nutzungsrecht an den zur Verfügung gestellten Inhalten und Online-Plattformen zu eigenen geschäftlichen Zwecken.

(3) Die Weitergabe von Zugängen, Login-Daten oder geschützten Inhalten des ANBIETERS an Dritte ist streng untersagt. Ein Zugriff auf die Inhalte durch Angestellte des KUNDEN oder sonstige Dritte ist nur nach ausdrücklicher vorheriger schriftlicher Zustimmung des ANBIETERS gestattet.

(4) Für jeden Fall der schuldhaften Zuwiderhandlung gegen das Verbot der Weitergabe von Zugangsdaten oder der unberechtigten Nutzung geschützter Inhalte verpflichtet sich der KUNDE zur Zahlung einer angemessenen Vertragsstrafe. Die Höhe dieser Vertragsstrafe wird vom ANBIETER im Einzelfall nach billigem Ermessen festgesetzt und ist im Streitfall vom zuständigen Gericht auf ihre Angemessenheit hin zu überprüfen. Die Vertragsstrafe beträgt pro Verstoß maximal 15.000 Euro. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadensersatzes bleibt dem ANBIETER vorbehalten.

(5) Der KUNDE garantiert, dass sämtliche dem ANBIETER für die Erfüllung des Vertrags bereitgestellten Unterlagen, Daten und Medien frei von Rechten Dritter sind. Der KUNDE stellt den ANBIETER von sämtlichen Ansprüchen Dritter (einschließlich der Kosten der notwendigen Rechtsverteidigung) vollständig frei.

12. Haftung

(1) Der ANBIETER haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des ANBIETERS oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des ANBIETERS beruhen.

(2) Für sonstige Schäden haftet der ANBIETER nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

(3) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalpflichten – d. h. Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des ANBIETERS auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(4) Eine weitergehende Haftung des ANBIETERS ist ausgeschlossen.

13. Schlussbestimmungen

(1) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Stuttgart.

(2) Auf das gesamte Vertragsverhältnis findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie kollisionsrechtlicher Bestimmungen Anwendung.

(3) Der ANBIETER behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft anzupassen. Der KUNDE wird rechtzeitig über Änderungen informiert. Erfolgt innerhalb von zwei Wochen nach Zugang der Information kein ausdrücklicher Widerspruch des KUNDEN, gelten die geänderten AGB als vom KUNDEN genehmigt und akzeptiert.

(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine solche wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.

Teil B – Besondere Bestimmungen für Coaching- und Mentoring-Dienstleistungen sowie Seminare

I. Coaching-, Mentoring- und Beratungsleistungen

1. Gegenstand der Leistung

(1) Der ANBIETER erbringt Coaching-, Mentoring-, Seminar-, Trainings- und Beratungsleistungen. Die Erbringung der Leistungen erfolgt ausschließlich auf dienstvertraglicher Basis gemäß §§ 611 ff. BGB. Ein konkreter wirtschaftlicher, persönlicher oder sonstiger Erfolg wird vom ANBIETER nicht geschuldet.

(2) Die Leistungen des ANBIETERS stellen keinen Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar. Eine ZFU-Zulassung ist für die vertraglich vereinbarten Leistungen nicht erforderlich.

2. Nutzungs- und Zugriffsrechte

(1) Der KUNDE erhält für die Dauer der Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares und auf die eigenen geschäftlichen Zwecke des KUNDEN beschränktes Nutzungsrecht an den vom ANBIETER bereitgestellten Online-Inhalten, Videos, Texten, Vorlagen und sonstigen Arbeitsmaterialien.

(2) Die Weitergabe von Zugangsdaten, Passwörtern, Login-Daten oder nicht ausdrücklich zur Weitergabe freigegebenen Inhalten an Dritte ist streng untersagt. Sämtliche Urheber- und Markenrechte verbleiben uneingeschränkt beim ANBIETER.

(3) Ein Zugriff auf Online-Plattformen oder Lernbereiche durch Mitarbeiter des KUNDEN oder sonstige Dritte ist nur nach ausdrücklicher, vorheriger schriftlicher Zustimmung des ANBIETERS gestattet.

(4) Bei einem schuldhaften Verstoß des KUNDEN gegen diese urheberrechtlichen und nutzungsrechtlichen Beschränkungen ist eine sofortige Vertragsstrafe gemäß Teil A § 11 Abs. 4 fällig.

3. Teilnahme an Seminaren, Workshops und Veranstaltungen

(1) Die Buchung von Seminaren, Workshops, Live-Events oder Gruppenveranstaltungen durch den KUNDEN ist verbindlich. Ein Rücktritt ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig, welcher dem ANBIETER unverzüglich und qualifiziert (gegebenenfalls unter Vorlage geeigneter Nachweise) anzuzeigen ist.

(2) Für Stornierungen oder Rücktritte durch den KUNDEN gelten, sofern im Einzelfall keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde, die Stornierungsgebühren gemäß Teil A § 7 Abs. 3.

(3) Die Sicherstellung aller technischen Voraussetzungen zur erfolgreichen Teilnahme an digitalen Veranstaltungen, Live-Calls oder Online-Kursen liegt in der alleinigen Verantwortung des KUNDEN.

(4) Der ANBIETER ist berechtigt, Veranstaltungen, Live-Calls, Beratungen, Gruppencoachings und Gruppenmentorings in Ton und/oder Bild gemäß den Bestimmungen unter Teil A § 7 Abs. 5 aufzuzeichnen und zu nutzen.

Alexander Eckardt

Zuckerleweg 32

70374 Stuttgart

mail@alexandereckardt.de

+49 152 586 321 30